Heute macht das Bündnis „zusammen Bewegen“ erstmals mit zahlreichen Aktionen in ganz Mecklenburg-Vorpommern auf sich aufmerksam. Die Initiator*innen treten für eine offene und lebenswerte Gesellschaft ein, die die Zukunft im Land aktiv mitgestaltet. Sie bringen Menschen zusammen – über Generationen, Lebensrealitäten und politische Unterschiede hinweg – und zeigen, wie soziale Beratung, Nachbarschaftstreffs und lokale Initiativen Halt geben, Orientierung schaffen, Gemeinschaft erlebbar machen und gerechte Beteiligung ermöglichen. Für die bündnisgrüne Landtagsfraktion ist klar: Dieses Engagement verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch politische Unterstützung – bis hin zu einem Demokratiefördergesetz für Mecklenburg-Vorpommern.
Constanze Oehlrich, Vorsitzende und Sprecherin für Demokratie und Inneres der bündnisgrünen Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern, erklärt: „Dass sich so viele Menschen unter dem Dach von ‚zusammen Bewegen‘ engagieren, ist ein starkes und ermutigendes Zeichen. Landesweit zeigen Initiativen, Vereine und Projekte, wie wichtig Räume der Begegnung, des Austauschs und der gegenseitigen Unterstützung sind. Genau dort entsteht lebendige Demokratie – im Alltag, vor Ort, zwischen Menschen.“
Ohne Zivilgesellschaft funktioniert Demokratie nicht
„Zivilgesellschaftliche Strukturen sind das Rückgrat der Demokratie. Sie verbinden Menschen, ermöglichen Beteiligung und halten demokratische Kultur im Alltag lebendig. Demokratie wird nicht allein in Parlamenten gemacht – sie wächst dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, füreinander einstehen und gemeinsam gestalten. “
Finanzierungslücken gefährden demokratische Strukturen: Demokratiefördergesetz auf den Weg bringen
„Demokratie zu verteidigen heißt deshalb auch, diese Zivilgesellschaft konsequent zu schützen und strukturell zu stärken. Mecklenburg-Vorpommern braucht ein Demokratiefördergesetz, das Engagement verlässlich absichert, Initiativen langfristig fördert und den Ehren- und Hauptamtlichen im Land den Rücken stärkt.
Wie problematisch fehlende Finanzierungs- und Planungssicherheit sein kann, zeigt die Situation der Antidiskriminierungsberatungsstellen: Durch das Auslaufen der Bundesmittel können seit November keine neuen Fälle mehr angenommen werden, weil das Land keine Zwischenfinanzierung sichergestellt hat. So etwas darf sich nicht wiederholen.“
Oehlrich abschließend: „Wer eine offene, lebenswerte Gesellschaft und ein starkes Gemeinwesen will, muss diejenigen unterstützen, die sie Tag für Tag gestalten.“

Fraktionsvorsitzende und innenpolitische Sprecherin