Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern sieht in der geplanten Novelle des Lehrer*innenbildungsgesetzes lediglich einen ersten, kleinen Schritt zur Verbesserung der Lehramtsausbildung im Land. Zwar werden die Praxisphasen qualitativ gestärkt, doch bei der notwendigen Ausweitung der Praxiserfahrungen bleibt der Gesetzentwurf deutlich hinter den Erwartungen zurück, kritisiert die bildungspolitische Sprecherin Jutta Wegner: „Lehramtsstudierende sollten ab Studienbeginn regelmäßig hospitieren und mit zunehmender Studiendauer selbst begleitet unterrichten. Das Referendariat allein reicht nicht aus, um aus Theorie gute Praxis zu machen“, so Wegner. Sie unterstützt damit auch die Forderungen von Vertreter*innen der Studentischen Lehramtskonferenz Rostock, die dies in der Landtagsanhörung deutlich gemacht hatten.
Didaktik
Novellierung des Lehrer*innenbildungsgesetzes // Damm: „Richtiger Schritt auf dem Weg zu einem besseren, praxisnäheren und attraktiveren Lehramtsstudium“
Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern sieht in der geplanten Novelle des Lehrer*innenbildungsgesetzes einen wichtigen, wenn auch kleinen Schritt zur Verbesserung der Lehramtsausbildung im Land. Der wissenschafts- und hochschulpolitische Sprecher der Fraktion, Hannes Damm, begrüßt insbesondere die stärkere Praxisorientierung und die Umstellung auf eine schulstufenbezogene Ausbildungsstruktur: „Dieser Gesetzentwurf ist ein richtiger Schritt auf dem Weg zu einem besseren, praxisnäheren und attraktiveren Lehramtsstudium.“